Klangsteine in Bewegung: «Mosaïque» von János Tamás (1974)
- János Tamás Gesellschaft

- vor 2 Tagen
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Ein neues «Follow the Score»-Video widmet sich der Komposition «Mosaïque» pour flûte, orchestre à cordes et timbales von János Tamás. Das Werk entstand 1974 und zeigt Tamás als Komponisten, der mit klanglicher Präzision, dramatischem Gespür und tänzerischer Energie arbeitet.
Schon der Titel verweist auf das Prinzip des Werks: Verschiedene musikalische Felder, Farben und Gesten fügen sich zu einem vielgestaltigen Ganzen. Die Flöte tritt dabei als bewegliche, leuchtende Stimme hervor, während Streichorchester und Pauken Räume öffnen, Spannungen aufbauen und rhythmische Impulse setzen.
Der Musikwissenschaftler Peter Laki hebt hervor, dass «Mosaïque» lyrische, dramatische und giocose Episoden miteinander verbindet. Das Werk bewegt sich also zwischen Gesanglichkeit, Verdichtung und spielerischer Leichtigkeit. Am Ende aber, so Laki, habe das Dionysische das letzte Wort – in einem komplizierten Polyrhythmus, der die Musik nochmals in eine kraftvolle, beinahe entfesselte Bewegung versetzt.
Das «Follow the Score»-Video erlaubt es, diese Struktur nicht nur zu hören, sondern auch mitzulesen. Die synchron mitlaufende Partitur macht sichtbar, wie János Tamás einzelne Klangbausteine setzt, verschiebt, kontrastiert und miteinander verbindet. So entsteht ein musikalisches Mosaik, das in seiner Vielfalt ebenso transparent wie spannungsvoll wirkt.
Hier geht’s zum neuen Video: https://youtu.be/xhiWXZyXSmw
Die aktuell verfügbare Sammlung der «Follow the Score»-Videos zu Kompositionen von János Tamás ist auf YouTube abrufbar:







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